März 9

OGame – Aufbau eines Imperiums

Die Anfänge

OGame begann wie jedes Browser Game mit einer kleinen Idee von einem Nerd namens Legor in einem Studienprojekt in Karlsruhe. Sein ursprünglicher Gedanke war es, ein einfaches O(nline) Game zu kreieren, welches auf textbasierenden Spielelementen im Weltraum, dem Internet frei zugänglich gemacht werden soll. Und siehe da, er konnte sich kaum einen besseren Namen für das Spiel ausdenken, schon haben sich die Weiten des Universums von OGame schlagartig ausgebreitet. Das erste „Universum“ (so werden die Server in OGame genannt) hat seine Pforten 2002 geöffnet und es kamen in regelmäßigen Abständen immer wieder neue Universen hinzu. Aus dem kleinen Studienprojekt, wurde ein in 30 Ländern und Sprachen bekanntes Spiel entwickelt, welches bis etwa 2010 eine riesige Spielercommunity von 2 Mio. Spielern weltweit beherbergt hat. Um dies auch Servertechnisch schaffen zu können und um ein bisschen Geld in den Geldbeutel zu erlangen, wurden 2007 sog. Offiziere (später dazu mehr) eingeführt. Leider sank die Spieleranzahl wieder ab und so mussten seither mehrere Universen zusammen fusioniert werden. Bis heute schlägt sich jedoch OGame tapfer auf den TOP 10 Listen der besten Online Browser Games und wird daher heute für seine Hartnäckigkeit unter die Lupe genommen.

In OGame versucht Ihr euch im Weltraum gegen Andere zu beweisen (Quelle: Screenshot / Ogame.de)

Freier Zugang, nette Oberfläche

Wie in den meisten Browser Games, gibt es ein einfaches Tutorial und Start Aufgaben, bei denen Ihr durch die Erfüllung Rohstoffe und andere Kleinigkeiten als Hilfe für euren Aufbau erhaltet. So werdet ihr anfangs von der Oberfläche förmlich erschlagen und merkt erst nach und nach, dass es noch weitere Menüs gibt als die Angeschriebenen. So könnt ihr auf euren Forschungsbaum zugreifen, wenn ihr den kleinen Button neben „Forschung“ anklickt. Um auf das Tutorial zurückgreifen zu können, müsst ihr auf das Fragezeichen-Symbol drauf drücken. So lautet dann die erste Mission eine Metallmine, eine Kristallmine und ein Solarkraftwerk auf eine bestimmte Stufe zu bringen. Schnell ausgebaut, erhaltet ihr mehr und mehr Rohstoffe, welche wie gewohnt in Echtzeit produziert werden. Das heißt egal ob ihr on oder off seid, Rohstoffe werden ständig nach produziert. Leider müsst ihr immer erst über die einzelnen Rohstoffe fahren, um zu sehen, wie viel von dem jeweiligen Rohstoff produziert wird. Habt ihr nicht genügend Energie für eure Minen, wird die komplette Rohstoff Produktion prozentual runtergefahren. Hier bietet euch OGame das auch manuell zu regeln.

Ein einfaches Tutrial hilft euch am Anfang die grundlegenden Funktionen des Spiels zu erlernen (Quelle: Screesnhot / OGame.de)

Schnelles erlernen trotz unendlicher Weiten

Nach und nach erhaltet ihr einen Überblick über die Funktionsbreite des Spiels. Nach dem Ausbau eurer Minen, könnt ihr mit dem Anlagenbau anfangen. Am Beginn des Spiels ist es noch relativ egal, wie weit ihr alles ausbaut, später müsst ihr euch jedoch entscheiden: „Spiel ich defensiv oder offensiv?“.  Defensive Spieler schauen das die Minen schnell ausgebaut werden und die Verteidigungsanlagen immer genügend Schutz bieten. Offensive Spieler überfallen ständig andere Spieler und investieren das Erbeutete in neue Armeen. So zeigt es sich nach einer gewissen Zeit, dass OGame immer noch mehr zu bieten hat: Planeten erstellen, Allianzen beitreten, Noob-Protection, Hitze-Kälte System, Monde, Todessterne und vieles mehr.

 

Hilfe, ich muss rechnen

Keine Panik, trotz der vielen Formeln, wie viele Schiffe gegen wie viele Verteidigungsanlagen kämpfen müssen, gibt es jede Menge Tools von der Community. So könnt ihr auf OGame-Wiki alles nötige Nachlesen, vom der Startphase bis hin zu kompletten Aufbau Guides. Durch die große Bandbreite an Möglichkeiten, hat das Spiel es geschafft (Als eins der wenigen), Lust es mehrmals bzw. mehrere Accounts auf einmal zu spielen (Natürlich in unterschiedlichen Universen).

Im OGame Wiki könnt ihr alles in Ruhe nachlesesn, von den verscheidenen Gebäudetypen bis hin zu Angriffstrategien (Quelle: Screenshot / OGameWiki)

 

The dark side of the moon

Leider hat es OGame nicht geschafft komplett free2play zu bleiben und hat die Idee miteingebracht, sogenannte Offiziere anzubieten, die euch gegen Echt Geld einen bestimmten Boost geben. Dies wirkt sich dann z.B. auf eure Produktion aus oder auf eure Kämpfe. Die Community hat das nicht sehr gefallen und kurze Zeit später musste OGame dafür mit einer massigen Anzahl an Spielerverlusten büßen. Das Spiel konnte sich seit dem nicht mehr richtig erholen, bzw. hat keine großartigen Neuerungen rausbringen können, um wieder auf die Hochform von früher zu kommen.

 

Die bösen Offiziere (Quelle: OGame)

Ende vom Lied

Das Fazit lautet ganz klar: Ausprobieren lohnt sich, sogar mehrmals, kommt es jedoch zum Ehrgeiz einer besseren Platzierung wird es zunehmend schwerer ohne richtiges Geld im Spiel aufzusteigen. Aber überzeugt euch einfach selbst und klickt euch durch in den unendlichen Weiten von OGame.




© Pixelski, 2016

Veröffentlicht9. März 2017 von Bern in Kategorie "Allgemein

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